Tag-Archiv | Törtchen

Pflaumen-Mini-Törtchen

So heute zeige ich euch noch meine Eigen-Kreation, ein kleines Pflaumen-Törtchen.
So was braucht ihr… Auf jeden Fall Pflaumen. Wie viele es bei mir waren kann ich gar nicht genau sagen, denn wir haben die mal wieder von unserm Nachbarn bekommen. Aber es waren auf jeden Fall relativ viele… 18-20 (?!?) oder ein paar mehr?
Müsst ihr selber ausprobieren, auf jeden Fall habe ich 9 Törtchen rausbekommen.
So jetzt aber erst mal zum Teig, ich nehme einen ganz normalen Mürbeteig (habe aber noch die Hälfte jetzt im Gefrierfach). Ihr könnt euch also überlegen, entweder ihr verwendet die Hälfte an Teig oder friert den Rest fürs nächste Mal ein.

Zutaten Mürbeteig:
200 g Butter
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb
300 g Mehl
2 g Backpulver

Außerdem: Mehl zum Arbeiten, 12 Silikonförmchen (Tartelettes), 1 Ausstecher mit einem Durchmesser von ca. 10 cm

Zubereitung:
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Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker & Vanillezucker mit den Händen verkneten. Salz zur Zucker-Butter-Mischung geben.
Nach und nach Eigelb und Ei mit einem großen Spatel unterkneten.
Mehl und Backpulver vermischen, zügig unter die Butter-Ei-Masse kneten, bis der Teig glatt ist.
Den Teig zu einer Kugel formen (bzw. ich hab einen Fladen geformt) und in Frischhaltefolie eingewickelt 3 Stunden kalt stellen.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen (Messerdick). Aus diesem Teig nun die benötigten Kreise mit 10 cm Durchmesser ausstechen (ich brauche ja nur 9 Stück). Die Förmchen damit auslegen. Den überstehenden Teig abschneiden.

Ofen schon mal auf 180° vorheizen.

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Die Pflaumen waschen, entkernen und klein schneiden (je nach belieben). Ihr könnt auch Scheiben schneiden wie auf einem Blechkuchen, aber ich habe kleine Würfel gewählt, weil es ja auch kleine Kuchen sind.
Danach habe ich die Pflaumen-Stücke noch mit etwas Zimt gewürzt. Die gewürzten Pflaumen-Würfel habe ich dann gleichmäßig auf meine 9 Mini-Törtchen verteilt.

 

So weit so gut… Ich esse gerne Pflaumen-Streuselkuchen und darauf möchte ich auch bei meinen Mini-Törtchen nicht verzichten. Ihr könnt dies natürlich auch weglassen, allerdings würde ich dann doch wohl eher die Pflaumen in Scheiben schneiden oder in Viertel und etwas hübscher auf dem Teig verteilen.

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Für die, die auch Streusel möchten bereiten die wie folgt zu:
50 g Haferflocken
45 g brauner Zucker
38 g Mehl
50 g Butter

Alles zu einer Brösel-Masse verkneten und dann natürlich noch auf den Mini-Törtchen verteilen.

Das ganze kommt nun für 25-30 Minuten in den auf 180° vorgeheizten Ofen.
Nach der Backzeit sollten die Streusel etwas Farbe bekommen haben, aber nicht zuviel, sonst werden sie zu hart.
Am besten schmecken die Törtchen noch heiß mit einem Klecks Sahne. Aber auch ohne Sahne schmecken sie wunderbar fruchtig. Ich belege die Törtchen gerne mit viel Pflaumen, leider hatte ich dieses mal nicht ganz so viele wie ich gerne hätte. Aber die Menge an Früchten könnt ihr variieren, genauso wie ihr die Sorte des Obstes variieren, denn mit z.B. Äpfeln schmeckt das ganze auch sehr köstlich.

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Guten Appetit!

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Mirabellen-Häppchen

1. Kommt es anders….

Ja ich wollte ich euch eigentlich meine Zucchini-Salsa zeigen. Aber da gab es ein Problem. Ich musste mir neue Twist-Off-Gläser bestellen, da meine für diese ganze Zucchini-Schwemme nicht mehr gereicht haben. Dies tat ich bereits am Montag. Eigentlich dachte ich, dass die Gläser bis Samstag da wären… Falsch gedacht, da hat mir wohl der eine Paketdienst leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hoffe nun, dass das Paket morgen am Montag ankommt, denn die Zucchinis sind bereits geerntet und warten nur auf die Verarbeitung… Also Zucchini-Salsa ist lediglich aufgeschoben, nicht aufgehoben. Montag oder Dienstag lest ihr davon dann wohl mehr.

2. Die Alternative ist aber auch lecker…

Ja ich biete ich zur Zucchini-Salsa natürlich einen Alternativ-Beitrag, damit ihr nicht ohne einen Küchen-Beitrag das Wochenende verlassen müsst. Und wie das Schicksal es will, haben wir gestern von unserem lieben Nachbarn Mirabellen bekommen, die er im Garten hatte. Also habe ich ein Mirabellen-Törtchen/-Häppchen gemacht.

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Als erstes backt ihr einen Biskuit-Teig. Ihr könnt euer eigenes Rezept oder meins nehmen. Für meins braucht ihr folgendes:

  • 2 Eier
  • 60 g Zucker
  • Prise Salz
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • 40 g Mehl
  • 20 g Speisestärke

Als erstes heizt ihr euren Backofen auf 200 °C vor. Die Eier schlagt ihr dann mit dem Zucker und der Prise Salz schaumig und fügt dann den Abrieb der Zitrone bei. Das Mehl und die Speisestärke mischt ihr und siebt es über die Ei-Masse und verrührt dieses kurz. Legt ein Blatt Backpapier auf ein Blech und gibt den Biskuit-Teig darauf und lasst es einfach dünn verlaufen (vllt zusehen dass es eine halbwegs eckige Form bekommt, wenn ihr so wie ich eckige Törtchen machen wollt).
Das ganze dann zügig in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene 6-8 Minuten backen.

Holt nach den 6-8 Minuten den Biskuit aus dem Ofen und lasst ihn komplett auskühlen.

Für den Rest benötigt ihr:
– 12 Mirabellen
– 1 Becher Sahne
– 1 Pck. Sahnesteif
– 1 Pck. Vanillezucker

Schneidet den Teig in Stücke die euch gefallen. Ich habe den Teig in 8 Stücke geschnitten (Maße: 8 cm x 6 cm).
Schlagt die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif. Füllt diese Sahne in einen Spitzbeutel mit kleiner Sternentülle.
Für jedes Küchlein/Törtchen braucht ihr 2 Stücke von dem Biskuit und 3 Mirabellen. Die erste Mirabelle halbiert ihr, nehmt den Stein raus und legt sie zur Seite. Die zweite und dritte Mirabelle halbiert ihr ebenfalls und entsteint sie auch ebenfalls. Eine dieser Hälften legt ihr zu den zwei anderen.
Wenn ihr das gemacht habt, habt ihr noch 3 Hälften der Mirabellen vor euch liegen. Diese Hälften schneidet ihr jeweils in 4 kleine Stücke (insgesamt habt ihr dann 3 halbe Mirabellen und 12 kleine Stücke).

So und dann beginnt die Bastelei: 20140817_110445
Ihr nehmt euch das erste Biskuit-Stück und spritzt mit der Sternentülle ganz viele kleine Tupfen auf den Boden (siehe Bild).

Dies macht ihr natürlich auch bei den anderen Stücken die für die erste Schicht gedacht sind. Ich habe also von meinen 8 Biskuit-Stücken 4 Stück so vorbereitet.

Dann legt ihr die 12 kleinen Stücke der Mirabelle in 4 Reihen á 3 Stücke auf die Sahne-Tupfen. Ich habe etwas Platz zum Rand gelassen, damit nicht alles raus quetsch.
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Wenn ihr dann die Mirabellen darauf verteilt habt, tupft ihr noch Mini-Tupfen auf die Mirabellen (Art Klebestellen für den nachfolgenden Biskuit).

Dann legt ihr die zweite Schicht vom Biskuit auf die Törtchen, dank der Sahne haftet die zweite Teigschicht auch an den Mirabellen und ihr braucht alles nur leicht andrücken.

Auf die zweite Ebene spritzt ihr ebenfalls wieder die Sahne in Tupfen auf den Teig. Ich habe hier etwas größere Tupfen gespritzt, da diese Schicht sichtbar bleibt und ich gerne möchte, dass man die Tupfen noch erkennt. Aber das ist Geschmacks-Sache, macht es wir ihr möchtet 😉

Ihr müsstet nun noch 3 halbe Mirabellen über haben. Diese 3 Mirabellen legt ihr oben auf die Tupfen am besten mittig. Drückt die Hälften ganz sacht an, damit sie nicht gleich wieder herunter fallen.
So und schon seit ihr fertig. Ihr könnt natürlich auch die Sahne durch eine Pudding-Creme oder irgendeiner beliebigen Creme austauschen die euch besser schmeckt. Nur so kurzfristig hatte ich auf einem Sonntag nichts anderes mehr im Haus 😉

Ich freue mich, wenn ihr es nach backt und wenn es euch schmecken sollte, über jedes Like. Gerne auch Kommentare, in denen ihr mir mitteilt, was ihr geändert habt (Früchte? Creme?).
Viel Spaß beim Nachbacken.
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