Tag-Archiv | Früchte aus Garten

Ich konnte einfach nicht widerstehen…

Erstmal guten Morgen 😉 So viel Zeit muss sein.
Gestern war ich mit meinem Freund im Baumarkt. Wir haben nämlich noch Holzfarbe gekauft. Wir haben nämlich vor unserer Küche einen großen Holz-Blumenkasten und ich möchte diesen im nächsten Jahr schön mit einbinden (z.B. für Küchenkräuter), da er ja sehr praktisch nur wenige Schritte von unserer Küchentür entfernt ist.
Auf jeden Fall ist dieser Blumenkasten schon ganz schön in die Jahre gekommen und benötigt vorher noch mal einen Anstrich, aus diesem Grund haben wir uns auf den Weg in den Baumarkt gemacht. Von meinem Do-it-Yourself-Projekt Blumenkasten werde euch dann, sobald es dazu gekommen ist, natürlich auch berichten.
So aber nun zum „ich konnte einfach nicht widerstehen“… Wir sind im Baumarkt natürlich auch an den Pflanzensamen vorbeigekommen und da ich schon ein paar Pläne fürs Frühjahr geschmiedet habe, dachte ich, dass ich die Samen dafür ja auch gleich mitnehmen könnte 😉
So und nun zeige ich euch mal meine Ausbeute, ich glaube ich habe im Frühjahr viel vor und von allem möchte ich euch dann natürlich auch berichten 🙂

Erstmal eine Gesamtübersicht, etwas genaueres schreibe ich gleich noch zu jedem einzelnen.
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20141005_0839541. Links auf dem Bild seht ihr die Stockrose. Ich habe mir schon länger überlegt, ob ich mir davon Samen kaufe, da ich sie sehr schön finde. Nun habe ich das einfach mal getan 🙂 Die Stauden der Rose können bis zu 2 Meter hoch werden, vielleicht habe ich damit genauso ein Glück wie mit meinen Sonnenblumen 🙂 Laut Packung können die Blüten weiß, rosa, creme, rot oder gelb werden. Die dunkelrote Blüte auf der Verpackung hat es mir besonders angetan und ich hoffe, dass davon auch eine in meiner Packung enthalten ist. Die Stockrose braucht einen sonnig bis halbschattigen Standort, der etwas wind- und wettergeschützt ist. Die Aussaat soll zwischen Mai und Juli erfolgen, blühen tut sie dann aber erst im darauf folgenden Jahr ab Juni. Die Blüte soll dann aber bis September anhalten. Ich bin schon sehr gespannt, nur schade, dass es solange bis zur Blüte dauert.

2. So und rechts seht ihr die Lampionblume, woher der Name kommt, ganz klar vom Aussehen. Ihr dürft diese Pflanze aber nicht mit der Physalis verwechseln. Es ist zwar eine Gattung dieser Art, aber ihre Früchte sind nicht essbar. Die Pflanze soll zwischen März-Mai im Frühbeet oder von Mai-Juni direkt an Ort und Stelle gesäht werden. Ich werde die Variante Mai-Juni wählen, da ich kein Frühbeet besitze. Da die Pflanze verstärkt unterirdische Ausläufer bildet, wird empfohlen die Wurzeln häufiger mit einem Spaten abzustechen, damit die Fläche nicht zu stark überwuchert wird. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 90 cm erreichen. Ihre Stängel können dann dekorativ für Trockensträuße oder als Tischdekoration verwendet werden. Blütezeit ist von August bis September.

20141005_0840153. So nun seht ihr links im Bild Thymian „Tim“. Tim ist ein frostbeständiges Küchenkraut mit intensivem Aroma und robustem Wachstum. Da kann auch ich (manchmal etwas ungeschickt was Kräuter angeht) nichts verkehrt machen. Tim der Thymian hat wenig Ansprüche an den Boden, der Boden sollte lehmhaltig ohne jede Staunässe sein und er möchte gerne sonnig stehen. Ich denke diese Ansprüche werde ich ihm in meinem Blumenkasten vor der Küche bieten können 🙂 Er braucht wenig Pflege, im Winter möchte er mit Reisig etwas abgedeckt werden, damit er im kommenden Jahr wieder die Sonne genießen kann. Erntezeit ist von Juli – Oktober.

4. Rechts im Bild liegt die Kapuzinerkresse. Sie soll schnellwüchsig sein (na das hoffe ich doch). Kapuzinerkresse eignet sich ideal zum Beranken von Balkonen, Spalieren oder als Bodendecker. Ich habe vor die Kapuzinerkresse am Rand des Blumenkastens zu pflanzen und dann außen herunter wachsen zu lassen. Der Blumenkasten befindet sich in ca. 1,20m Höhe und ich hoffe, dass die farbenfrohe Pflanze nicht nur gut schmeckt, sondern auch optisch unseren Terassenbereich etwas verschönert. Gesät wird die Kapuzinerkresse im Mai und Erntezeit ist dann ca. von Juli – Oktober. Ich bin schon ganz gespannt.

20141005_084043Nun noch ein paar Küchenkräuter, die nicht fehlen dürfen…
5. Links der Schnittlauch.. Er möchte warme, feuchte, humusreiche Erde. Wenn möglich ein Lehmboden in sonniger Lage. Ich glaube, dass bekomme ich hin 😉 Die Aussaat erfolgt bereits ab April und ernten soll man den Schnittlauch angeblich schon ca. 5-6 Wochen später. Man soll 2 Fingerbreit immer stehen lassen, damit er wieder nach wächst. Schnittlauch ist reich an Vitamin C und soll nach dem Winter die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben.

6. In der Mitte haben wir Petersilie, es ist wohl mit Schnittlauch eins der bekanntesten Küchenkräuter. Petersilie enthält ebenfalls viel Vitamin C. Die Aussaat erfolgt direkt im Freiland ab März. Die Petersilie möchte sonnig stehen, damit man sie dann ab dem Juni auch ernten kann. Sie kann bis in den Winter hinein geerntet werden (laut Verpackung bis Dezember). Durch Vlies oder Folie soll diese Zeit auch noch ausgedehnt werden können. Um die Vitamine zu erhalten, soll man Petersilie erst nach dem Kochen dazu geben.

7. So und rechts noch der Rosmarin. Rosmarin ist ein immergrüner mehrjähriger kleiner Strauch. Er entwickelt ein starkes Aroma und eignet sich für alle Fleischsorten, aber auch für Fisch, Bohnen sowie Tomatensalat. Er möchte eine geschützte, sonnige Lage. Außerdem braucht er lockere, humusreiche, trockene und sandige Erde. Passt ja perfekt zu den anderen Kräutern 🙂 Rosmarin sollte im Winter vor starkem Frost geschützt werden. Okay da ich eh für den Thymian Tim Reisig brauche, bekommt der Rosmarin eben auch welchen ab 😀 Die Aussaat erfolgt am März- April, er braucht zum Keimen 16-20 °C. Eine Ernte kann dann bereits am Juli erfolgen. Außerdem blüht der Rosmarin im Frühjahr violett und bringt damit noch etwas Farbe in den Blumenkasten.

20141005_0841138. So und zu guter Letzt, diese Verpackung war leider irgendwie nicht mit auf der Gesamtübersicht, kommt die Paprika. Es handelt sich um eine feurig-scharfe Paprika die ganz im Trend liegt und vielen Gerichten erst die richtige Würze verleiht. Diese Züchtung soll viele Früchte tragen. Die Früchte werden zwischen 10-13 cm lang. Die Pflanze möchte auf der Fensterbank im Februar-März schon vorgezogen werden, dass heißt mein Gartenjahr beginnt schon sehr früh in 2015, warum auch nicht 😉 Wenn die Pflanze dann etwas größer geworden ist, möchte sie nach dem letzten Frost im Mai auch nach draußen. Entweder beansprucht sie einen Kübel von ca. 40 cm für sich oder denselben Platz im Beet. Bei uns wird sie ihren Platz im Beet bekommen, da habe ich ja genug Platz. In der Packung sind 5 Körner enthalten. Ich werde alle sähen, da die Pflanze viel Sonne braucht und ich nicht weiß, wie gut sie bei uns überhaupt wächst. Sollten zu viele Paprika reif werden, kann man diese immer noch lecker einlegen 🙂 Die Paprika braucht immer eine Temperatur von 18-25 °C und dann kann sie hoffentlich ab August bis in den Oktober geerntet werden.

So das war mein Großeinkauf im Baumarkt an Pflanzensamen. Ihr seht ich habe viel gekauft. So brauche ich mich im Frühjahr nicht mehr groß drum kümmern. Ich möchte dann im Frühjahr nur noch 2-3 Tomaten-Pflanzen und vielleicht auch ein paar Erdbeer-Pflanzen kaufen. Dann sollte es für das kommende Jahr vollkommen an Arbeit und Ertrag für uns reichen 😉

Ich hoffe ihr habt nun auch vielleicht die ein oder andere Idee, was ihr im kommenden Gartenjahr noch pflanzen möchtet.

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Fertiger Johannisbeerlikör

So heute war es soweit…
Ich habe euch vor einige Zeit mein Langzeit-Projekt -Johannisbeerlikör- vorgestellt klick hier.

Nun sind 3 Monate rum und daher war es soweit, ich konnte den Likör filtern und in Flaschen füllen.

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Dafür habe ich mir meinen eigenen Filter gebaut indem ich zwei Kaffeefiltet auseinander genommen habe und in ein feines Sieb gelegt habe. Dieses Sieb habe ich wie ihr auf dem Foto seht über eine Schüssel gehangen.
Alles einmal durchgefiltert, danach alten Filter mit Obst und allem drum und dran in den Müll. Dann habe ich nochmal zwei Filter in das Sieb gelegt, dieses über eine zweite Schüssel gehangen und das ganze ein zweites Mal gefiltert.

Als das erledigt war, habe ich den Likör in Flaschen abgefüllt.

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Sieht lecker aus und wird ganz bald probiert. Es hat ca. 1,2 Liter Likör ergeben.

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So probiert es am besten selbst aus und bildet euch eure eigene Meinung 🙂

Apfel-Chips

So zu guter letzt, wie versprochen, zeige ich euch noch meine leckeren Apfel-Chips.
Die Äpfel die ich benutzt habe stammen wieder aus unserem Garten und sind leicht säuerlich.
Ich habe insgesamt 3 Bleche Apfel-Chips produziert und dafür habe ich nur 2 schöne Äpfel aus dem Garten benötigt. Das ist ja so gut wie nichts 😉 (Ich habe immer noch viele Äpfel auf dem Baum, mal sehen vielleicht fällt mir noch mehr ein.)

Achso außer den Äpfeln benötigt ihr noch je nach Bedarf Zimt, Zitronensäure, Chili-Pulver oder Paprika-Pulver. Also Zitronensaft empfehle ich euch nur, wenn ihr sehr süße Äpfel habt. Zimt wenn ihr es weihnachtlich haben wollt. Und für diejenigen, die es etwas pikanter mögen, empfehle ich eine Mischung aus Chili- und Paprika-Pulver.

20140921_093306So aber nun Schritt für Schritt. Am besten würde sich für den Ofen ein Rost eignen, da ich aber nur 1 Rost besitze habe ich zustätzlich noch 2 Bleche mit Packpapier ausgelegt.
Nun nehmt ihr euch einen Apfel-Entkerner (so ein Teil was man in die Mitte des ganzen Apfels sticht und damit die Kerne rauszieht) und entkernt eure Äpfel damit.

Wenn die Äpfel entkernt sind müsst ihr sie in dünne Scheiben bekommen, da ich leider keine sehr feine Hobel zur Hand hatte, bzw. zu dem Moment mein Kopf irgendwie einen Aussetzer hatte (aber dazu später mehr) habe ich die Äpfel mit einem Messer so fein wie möglich geschnitten.

Diese dünnen Scheiben verteilt ihr dann schön auf den Blechen, aber bitte nicht überlappend legen, denn dann funktioniert das ganze nicht. Es sollte so aussehen wie auf dem Bild links.

20140921_093249Wenn ihr dann die Äpfel verarbeitet habt, streut ihr euren Wunsch-Geschmack darüber. Ich habe 2 Bleche mit Zimt bestreut und 1 Blech mit dem Chili-Paprika-Pulvergemisch.

So hier noch ein Bild vom 2. Blech.

So das war nun auch schon die meiste Arbeit… Nun kommt das lange warten dran.
Ihr schiebt die Bleche in den Ofen. Es sollte, wenn möglich, ein Umluft-Backofen sein, denn bei einem mit Ober- und Unterhitze soll es angeblich länger dauern. Ihr schaltet also auf Umluft und ca. 80 °C und schiebt alle Bleche in den Ofen. Dann lasst ihr das ganze 1 Stunde im Ofen. Nach der Stunde öffnet ihr die Backofentür mit Hilfe eines Kochlöffels für ca. 15 Minuten einen Spalt weit, lasst ihn aber weiter an. Das Öffnen ist dafür da, damit die Luftfeuchtigkeit entweicht. Nach der viertel Stunde schließt ihr den Ofen wieder und schaltet den Ofen auf 100 °C und lasst das ganze eine weitere Stunde im Ofen trocknen.

Wenn diese Stunde auch endlich vorbei ist, öffnet ihr den Ofen ganz und lasst das ganze auf den Blechen im offenen Ofen auskühlen (offen damit die weitere Luftfeuchtigkeit entweichen kann).

20140921_12533720140921_125342Wenn die Apfel-Chips ausgekühlt sind, können sie entweder in Keksdosen oder in Tupper-Dosen aufbewahrt werden. Sie sollen sich so angeblich ein halbes Jahr halten können. Sollten sie wieder erwarten doch mal etwas weicher werden, soll der super Tipp sein, diese Chips in einem Gefrierbeutel für 4-5 Stunden in den Kühlschrank packen, danach sollen sie wieder knusprig sein.

Unsere 3 Bleche haben leider gar nicht solange gereicht und sind schon alle leer… Aber sie waren lecker 🙂

Alles war sehr knusprig. Die mit Zimt sind meine Lieblinge. Mein Freund hat die pikante Sorte bevorzugt. Die 3 Bleche waren innerhalb von 2 Tagen von uns verputzt. Ich denke meine nächste Anschaffung wird ein Dörrautomat, denn im Ofen sind das zu hohe Kosten auf Dauer.

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Bratapfelmarmelade

Wie gestern versprochen, alles nach und nach…
Heute bekommt ihr das Rezept für die Bratapfelmarmelade.

Was braucht ihr:
800 g geschälte und entkernte Äpfel
200 g Marzipan
50 g Rosinen
30 g gehackte Mandeln
3 EL Zitronensaft
500 g Gelierzucker 2:1
9 Marmeladengläser (meine waren 9 x 230 ml)

Zubereitung:
Was für eine Sorte Äpfel ich genommen habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn die Äpfel sind aus unserem Garten. Es sind säuerliche, feste Äpfel. Die geschälten und entkernten Äpfel schneidet ihr in kleine Würfel und gebt sie zusammen mit 3 EL Zitronensaft und 100 ml Wasser in einen großen Topf. Das ganze lasst ihr etwas köcheln damit die Äpfel weich werden.
Jetzt müsst ihr zu erst eine Entscheidung treffen:
a) Wollt ihr später die Rosinen und Mandeln im ganzen in der Marmelade haben oder
b) klein gehäckselt/püriert?

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Denn wenn ihr die Rosinen und Mandeln ganz haben wollt, müsst ihr sie später hinzugeben als ich. Ich möchte eine überwiegend cremige Marmelade haben mit nur wenigen Stücken. Ich habe das Marzipan etwas zerkleinert und mit den Rosinen und Mandeln nach ca. 15 Minuten zu den Äpfeln gegeben.

Nach weiteren 10 Minuten habe ich meinen „Zauberstab“ genommen und alles püriert, ich habe allerdings darauf geachtet dass noch ein paar Stücke bleiben, das kann ja jeder nach Belieben machen, wie er/sie es möchte.  Solltet ihr euch für Stücke entschieden haben, püriert ihr nur die Äpfel und gebt danach die Rosinen, Marzipan und Mandeln hinzu.

 

So wenn ihr dann die Masse so habt, wie ihr das gerne esst, dann gebt ihr den Gelierzucker hinzu und kocht dann die Marmelade nach Packungsanweisung. Bei mir war das sprudelnd 4 Minuten kochen, ggf. wenn es nach einer Gelierprobe noch nicht fest genug ist weitere 1-2 Minuten kochen. Bei mir haben 5 Minuten gereicht.

In der Zwischenzeit wo das ganze vor sich hinkocht, bereitet ihr die Marmeladengläser vor. Das heißt ihr spült Gläser und Deckel heiß aus, damit keine Keime und kein Schmutz mit ins Glas gerät. Sobald die 4-6 Minuten rum sind und die Gelierprobe geklappt hat (Gelierprobe = Klecks der Marmelade auf einen kalten Teller, nach kurzer Zeit sollte der Klecks fest sein) füllt ihr die Marmelade heiß in die Gläser, schraubt den Deckel drauf und stellt das Glas auf den Kopf damit sich Vakuum ziehen kann.

20140921_09073620140921_090756Wenn alles ausgekühlt ist dann könnt ihr Etiketten beschriften / drucken, wie auch immer ihr das mögt und auf die Gläser kleben. Die Marmelade sollte sich mindestens 1 Jahr halten (wie alle anderen von mir eingekochten Marmeladen auch). Geschmacklich sehr lecker und passt zur Weihnachtszeit super am Nachmittag auf ein Stück Brötchen/ Toast/ Brioche oder ähnlichem zu einer Tasse Tee oder Kaffee. Lecker aber auch als kleine Nachspeise mit etwas Vanillesoße. Die Variante mit der Vanillesoße habe ich gestern Abend genossen, da ich noch ein paar Reste hatte, die nicht mehr ins Marmeladenglas gepasst haben.

Ach so, fast hätte ich es vergessen… Ich habe bevor ich die Marmelade in die Gläser gefüllt habe, in jedes Glas 5 Rosinen auf den Boden gegeben so als kleine extra Zugabe 😉

Viel Spaß beim Nachkochen & lasst es euch schmecken 🙂

Bratapfel-Likör

Ich habe es tatsächlich geschafft alle meine Pläne umzusetzen… Ich wollte Bratapfelmarmelade kochen,  Bratapfellikör ansetzen und Apfelchips backen damit unser Apfelbaum nicht mehr so schwer tragen muss. Und ich muss sagen, dass ich tatsächlich alles geschafft habe. Außerdem hab ich sogar endlich alle Blumenzwiebeln eingepflanzt für den Frühling.

Aber wir fangen langsam an und deswegen gibt es einen Beitrag nach dem anderen.
Da der Bratapfel-Likör 3 Monate ziehen muss, fange ich mit dem an, damit ihr auch noch genug Zeit habt ihn anzusetzen.

 

wpid-20140920_091402.jpgSo zuerst braucht ihr folgende Zutaten:
6 große Äpfel
100 g gehackte Mandeln
100 g Rosinen
200 g Marzipan
300 g brauner Zucker
1 Vanilleschote
1 Stange Zimt
1 Liter Wodka
Außerdem ein großes Gefäß (mind. 2L-Fassungsvermögen

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So ihr fangt damit an, die Rosinen, Mandeln und das Marzipan zu mischen.

Was für eine Sorte Äpfel ich genommen habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn die Äpfel sind aus unserem Garten. Es sind säuerliche, feste Äpfel. Die Äpfel entkernt ihr und hüllt sie mithilfe eines Messers noch etwas mehr aus. Dann füllt ihr die Marzipan-Mischung in die Äpfel. Außerdem streut ihr über jeden Apfel einen Teelöffel braunen Zucker.
Die gefüllten Äpfel kommen in den vorgeheizten Ofen (bei 200 Grad), dort dürfen sie ca. 25-30 min backen. Sie dürfen nicht komplett gar werden.
Falls ihr nicht die komplette Füllung unterbekommt gebt ihr den Rest in das große Gefäß.

 

 

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Außerdem kommen die Vanilleschote und die Zimtstange hinzu, ich habe beides halbiert.

Wenn die Äpfel aus dem Ofen kommen, dürfen sie auch direkt in das Gefäß.
Den restlichen braunen Zucker kippt ihr drüber.

 

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So zum Schluss gebt ihr noch den Alkohol dazu. Mangels Wodka habe ich braunen Rum genommen, denn den hatten wir eh noch zu hause. Aber das ist ja auch Geschmackssache.

 

Auf das Gefäß setzt ihr nun noch den Deckel und dann darf das ganze mindestens 2 eher 3 Monate ziehen. So ein mal alle 1-2 Wochen könnt ihr das ganze umrühren oder schütteln damit die nicht bedeckten Stellen der Äpfel nicht schlecht werden.

 

 

Wenn der Likör im Dezember fertig ist wird er 3 mal durch Kaffeefilter gefiltert und in Flaschen abgefüllt.
Wem der Likör zustark ist (testet ihn bevor ihr ihn filtert), der gibt noch etwas Apfelsaft hinzu.
Am besten soll der Likör werden wenn er noch einige Monate ziehen darf, wenn er gefiltert ist. Aber er kann auch gleich zu Weihnachten getrunken werden.
Ich werde euch im Dezember mein Ergebnis präsentieren.

So morgen folgt die Bratapfelmarmelade 🙂
Bis dann

Pflaumen-Mini-Törtchen

So heute zeige ich euch noch meine Eigen-Kreation, ein kleines Pflaumen-Törtchen.
So was braucht ihr… Auf jeden Fall Pflaumen. Wie viele es bei mir waren kann ich gar nicht genau sagen, denn wir haben die mal wieder von unserm Nachbarn bekommen. Aber es waren auf jeden Fall relativ viele… 18-20 (?!?) oder ein paar mehr?
Müsst ihr selber ausprobieren, auf jeden Fall habe ich 9 Törtchen rausbekommen.
So jetzt aber erst mal zum Teig, ich nehme einen ganz normalen Mürbeteig (habe aber noch die Hälfte jetzt im Gefrierfach). Ihr könnt euch also überlegen, entweder ihr verwendet die Hälfte an Teig oder friert den Rest fürs nächste Mal ein.

Zutaten Mürbeteig:
200 g Butter
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb
300 g Mehl
2 g Backpulver

Außerdem: Mehl zum Arbeiten, 12 Silikonförmchen (Tartelettes), 1 Ausstecher mit einem Durchmesser von ca. 10 cm

Zubereitung:
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Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker & Vanillezucker mit den Händen verkneten. Salz zur Zucker-Butter-Mischung geben.
Nach und nach Eigelb und Ei mit einem großen Spatel unterkneten.
Mehl und Backpulver vermischen, zügig unter die Butter-Ei-Masse kneten, bis der Teig glatt ist.
Den Teig zu einer Kugel formen (bzw. ich hab einen Fladen geformt) und in Frischhaltefolie eingewickelt 3 Stunden kalt stellen.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen (Messerdick). Aus diesem Teig nun die benötigten Kreise mit 10 cm Durchmesser ausstechen (ich brauche ja nur 9 Stück). Die Förmchen damit auslegen. Den überstehenden Teig abschneiden.

Ofen schon mal auf 180° vorheizen.

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Die Pflaumen waschen, entkernen und klein schneiden (je nach belieben). Ihr könnt auch Scheiben schneiden wie auf einem Blechkuchen, aber ich habe kleine Würfel gewählt, weil es ja auch kleine Kuchen sind.
Danach habe ich die Pflaumen-Stücke noch mit etwas Zimt gewürzt. Die gewürzten Pflaumen-Würfel habe ich dann gleichmäßig auf meine 9 Mini-Törtchen verteilt.

 

So weit so gut… Ich esse gerne Pflaumen-Streuselkuchen und darauf möchte ich auch bei meinen Mini-Törtchen nicht verzichten. Ihr könnt dies natürlich auch weglassen, allerdings würde ich dann doch wohl eher die Pflaumen in Scheiben schneiden oder in Viertel und etwas hübscher auf dem Teig verteilen.

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Für die, die auch Streusel möchten bereiten die wie folgt zu:
50 g Haferflocken
45 g brauner Zucker
38 g Mehl
50 g Butter

Alles zu einer Brösel-Masse verkneten und dann natürlich noch auf den Mini-Törtchen verteilen.

Das ganze kommt nun für 25-30 Minuten in den auf 180° vorgeheizten Ofen.
Nach der Backzeit sollten die Streusel etwas Farbe bekommen haben, aber nicht zuviel, sonst werden sie zu hart.
Am besten schmecken die Törtchen noch heiß mit einem Klecks Sahne. Aber auch ohne Sahne schmecken sie wunderbar fruchtig. Ich belege die Törtchen gerne mit viel Pflaumen, leider hatte ich dieses mal nicht ganz so viele wie ich gerne hätte. Aber die Menge an Früchten könnt ihr variieren, genauso wie ihr die Sorte des Obstes variieren, denn mit z.B. Äpfeln schmeckt das ganze auch sehr köstlich.

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Guten Appetit!

Neuzuwachs im Garten Teil 2 (mit Bildern)

So wie versprochen, zeige ich euch nun meinen Neuzuwachs (aber ohne Säulenbäume).

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So im Hintergrund seht ihr noch ein abgeknicktes Blatt meiner Zucchini.

In der Mitte des Bildes steht mein neuer Blue Reka Heidelbeerstrauch. Er sieht schon mal gut aus 😉 Hoffen wir nun, dass er mir im nächsten Jahr auch eine reiche Ernte von bis zu 8 Kilogramm bringt.

Sollte es soweit kommen dann wird es im nächsten Jahr Heidelbeerkuchen, Heidelbeermarmelade und Heidelbeersaft geben und vielleicht auch kleine Törtchen.

Neben dem Heidelbeerstrauch seht ihr auch schon mal einen der Bruchsteine damit ich auch besser an das Pflänzchen komme. Ich glaube nur, dass der Stein eventuell noch etwas weiter weg rücken muss, wenn die Pflanze gut wächst 🙂 Hoffen wir es mal.

 

 

 

 

 

20140828_163920So und ihr auf dem rechten Bild seht ihr die weiteren Zugänge. Im Hintergrund seht ihr das selbst zusammen gebastelte Rankgitter. Und auch hier seht ihr Bruchsteine, damit ich im kommenden Jahr auch an die hoffentlich reiche Ernte herankomme.
Am Rankgitter seht ihr auf der linken Seite die Traube Venus. Diese werde ich am Rankgitter bis nach oben leuten, dann am Rand oben über die Himbeere entlang und eventuell an der rechten Seite der Himbeere wieder herunter.
Genau und das in der Mitte /rechts von der Traube seht ihr die 2 Zweige meiner Himbeere Two Timer. Sie soll zwei mal im Jahr Früchte tragen. Einmal im Mai und einmal im Sommer, ich glaube es war Juli oder so. Dafür dass sie zwei Jahre trägt benötigt die Pflanze auch 1- und 2- Jahres-Zweige. Wie genau das dann abläuft werde ich im nächsten Jahr sehen. Die Himbeere darf sich komplett im mittleren Bereich des Gitters ausbreiten und die Traube soll den Rahmen bilden.
Ich bin schon gespannt, ob die Pflanzen auch so wachsen wie ich das möchte und sich dort an ihrem Standort gut vertragen.

So die beiden Säulenbäume fotografiere ich euch ein anderen mal, denn die haben den Umzug in die Erde noch nicht so ganz überstanden und der Kirschbaum lässt noch etwas die Blätter hängen. Aber sobald sie gestärkt stehen gibt es Bilder.