Tag-Archiv | Freizeit

Neue Errungenschaften – Deko

Heute war ich in meiner Mittagspause mal in der Stadt und konnte es nicht lassen 😉
Ich musste diese 3 Artikel einfach mit nehmen

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Der Stern und die Kugeln werden definitiv auf meinem Weihnachtskranz Platz finden.
Der Stern deshalb, weil wir einmal einen richtigen Adventskranz mit 4 Kerzen fürs Wohnzimmer haben werden. Ich möchte aber zusätzlich noch einen kleinen Kranz mit einem Teelicht versehen und auf den Küchentisch stellen. Dafür ist der Teelicht-Halter in Sternenform gedacht.

Und an dem Engelchen konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Wer sagt denn da bei 1,-€ nein? Ich nicht.

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Ich denke, dass ich auf den kleinen Kranz eine Baumscheibe (nur paar cm-Durchmesser) kleben werde, und diesen Engel dort drauf stellen werde.
Direkt den Engel kleben funktioniert leider nicht, da im Inneren eine LED sitzt und der Schalter dafür am Boden angebracht ist.

Die fertigen Kränze werde ich euch dann auch noch zeigen.

Reisebericht

20141014_180350Ja, es ist schon etwas länger her, aber ich hatte mal erwähnt, dass wir im Herbst noch mal in den Urlaub wollten um Sonne zu tanken. Wir waren im Urlaub. Der Urlaub ging vom 07.10-14.10.2014 und unser Flieger brachte uns nach Side (Türkei).
Den Urlaub haben wir im August (fast Last-Minute) über Holidaycheck gebucht. Da wir überwiegend am Strand liegen wollten und auch 1-2 Ausflüge machen wollten, war uns das Hotel nicht „ganz“ so wichtig und wir haben uns für ein 2-Sterne Hotel entschieden.
Uns war wichtig, dass das Hotel nah am Strand liegt und das es im Angebot Halbpension gibt.
Der Strand war nur 10-Gehminuten entfernt. Dort haben wir Liegen für 2,- € am Tag bekommen. Getränke und Essen gab es dort ebenfalls recht günstig.

IMG_0619Wir haben 2 Ausflüge in Side gemacht. Das eine war eine Boots-Tour zur Delphin-Insel. Wir wurden morgens um 9 Uhr vom Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort sind wir mit dem Boot zur Flussmündung Manavgat (war das jetzt richtig??) gefahren. Dort gab es eine 20-Minütige Badepause. Nach dieser Badepause wurde das Mittagessen serviert (war im Preis von 15,- € inkl.). Zu Mittag hatte man die Auswahl zwischen Hähnchen und Forelle. Wir haben Hähnchen gewählt, dazu gab es Salat und Baguette. Das Fleisch und der Fisch waren gegrillt.
Nach der Mittagspause ging es weiter zur Delphin-Insel (wir haben auch tatsächlich 2-3 Delphine gesehen). Die Delphine waren leider zu schnell, als dass ich ein Foto schießen konnte. An der Insel wurde in der Bucht eine weitere Badepause eingelegt (ca. 40 Minuten). Danach ging es zurück nach Side. Angekommen in Side hatte man die Wahl, ob man zu Fuß zum Hotel zurück geht (unser Hotel war recht nah) oder der Shuttle-Service einen zurück bringt. Da es erst 16:30 Uhr war, gingen wir zu Fuß noch mal am Strand entlang.

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Haus im Green Lake welche überschwemmt wurde

IMG_0560Unser zweiter Ausflug ging gleich zu mehreren Orten. Wir wurden auch um 9 Uhr am Hotel abgeholt und zu einem Sammelplatz gebracht. Dort stiegen wir in einen klimatisierten Bus. der erste Halt der Tour war „Agora“. Agora ist eine verlassene Ruinen-Stadt. Dort kamen wir um 10:10Uhr an und hatten Aufenthalt bis 10:30Uhr. Es war ein schöner abgelegener Ort und nicht total von Touristen überlaufen.
Der zweite Anlaufpunkt der Tour war eine Orangen-Plantage. Dort konnten wir die Toiletten nutzen und frisch gepressten Orangensaft genießen. Danach ging es zur teuersten Moschee, diesen Punkt fanden wir nicht so toll, aber er gehörte nun mal dazu. Also haben wir kurz mal reingeguckt (nur ein riesen Raum mit Teppich ausgelegt und 2 Etagen) und haben uns danach draußen in die Sonne gesetzt. Nach 20 Minuten ging es dann auch weiter.

IMG-20141010-WA0014Der vierte Punkt auf der Tagesordnung war meiner Meinung nach der Beste. Wir fuhren zum Ort „Hidden Paradies“. Bei diesem Ort handelt es sich um versteckte Wasserfälle. Dort war ebenfalls im Preis wieder ein Mittagessen inklusive. Der Tripp hat uns 25,- € gekostet. Beim Mittag hatte man die Wahl zwischen Hähnchen-Spießen, Hack-Spießen oder Forelle. Dazu gab es jeweils Reis, Pommes, Salat und einen Brotkorb. Getränke musste man extra bezahlen, aber die Preise beliefen sich bei Wasser auf 0,50€ und bei einer Cola auf 1,5€ was ja meiner Meinung nach voll in Ordnung ist.
An diesem Ort hatten wir ca. 45 Minuten Aufenthalt nach dem Mittag um alles genau zu erkunden.
DSCN2894Dieser Ort war sehr schön.

Nach diesem längeren Aufenthalt ging es dann noch zu unserem letzten Punkt auf der Liste. Es ging zum Green Lake und dem Green Cannyon.
Wir fuhren mit einem Katamaran über den Green Lake. Um den ganzen See waren Gebirge (Cannyon). Die Boots-Tour war ganz entspannt und das Wetter war super, wir konnten richtig die Sonne genießen. In der einen Ecke von dem See wurde irgendwann mal eine Plattform für DSCN3059Touristen ins Wasser gebaut. Dort hielt der Katamaran für 45-50 Minuten damit wir von dieser Plattform ins kühle Nass springen konnten. Das Wasser hatte an dieser Stelle eine Tiefe von 12-13 Metern und eine Temperatur von 22°C. Einmal ins Wasser bin ich auch gesprungen zum Abkühlen. Aber mir persönlich war es zu kalt.
Nach der Badepause ging es mit dem Boot wieder zurück. Als alle wieder im Bus waren, wurden wir wieder in unsere Hotels gebracht. Wir haben unser Hotel um 17 Uhr erreicht.

Die restlichen Tage haben wir am Strand verbracht. Wir sind die Promenade rauf und runter gelaufen und ansonsten haben wir nur in der Sonne gelegen um noch mal etwas braun zu werden.

Ich kann euch einen Urlaub in Side nur empfehlen. Wir wollen eventuell nächstes Jahr noch mal hinfliegen um ein paar andere schöne Orte zu entdecken. Nur für mehr Ausflüge war einfach keine Zeit, denn dafür wäre eine Woche dann doch einfach zu kurz. Außerdem würden wir beim nächsten mal ein Hotel wählen, was direkt am Strand liegt 😉

Ich hoffe, dass ich euch zumindest ein kleines Stückchen Urlaubs-Feeling nach Deutschland bringen konnte…
Ihr noch ein paar Bilder:

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Am Green Lake

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Hidden Paradies

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Pool

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Hidden Paradies

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Apollo-Tempel

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Orangen-Plantage

Sonnenblumen & Sonnenanbeterin

Heute scheint wieder so schön die Sonne und es ist richtig schön warm.
Da hab ich die Gelegenheit genutzt und meine riesigen Sonnenblumen mal bildlich festgehalten.

Meine Sonnenblumen haben auch mal winzig klein angefangen, aber mittlerweile sind die bestimmt über 2 Meter groß. Mein Nachbar meinte sogar, als ich daneben stand, dass sie doppelt so hoch wie ich wären (bin 1,58m). Aber ich glaube 3 Meter ist vielleicht etwas übertrieben. Sonnenblumen können aber tatsächlich bei guten Bedingungen bis zu 4 Metern hoch werden. Aber schaut doch selbst mal, wie groß meine Lieblinge geworden sind:

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Das Bild ist von gestern, wo es etwas bewölkter war…

Ja sie sind riesig und einige bekommen sogar schon Nachwuchs 😀

von gestern

von gestern

von heute

von heute

 

 

Gestern traute die Kleine sich noch nicht so ganz, aber heute öffnete auch sie schon Ihre Blüte mehr für die Kamera 🙂

Von diesen kleinen Sonnenblumen gibt es ganz viele an den anderen dicken Stielen. Sie sind echt prächtig gewachsen. Ich bin so stolz auf meine Babys :‘-)

 

Und jetzt hab ich einfach noch ein paar Bilder für euch…20140907_130906

 

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Sie ragen echt schon weit in den Himmel. Um nur annähernd in die Nähe der Blüten zu kommen, muss ich mich schon ganz schön strecken.

Aber wir haben ja noch so eine kleine Sonnenanbeterin im Garten 😉 Sie genießt die Sonne und liegt auf dem warmen Holzstuhl.
20140907_131006Wenn Tara so in der Sonne liegt, da stört es sie auch mal gar nicht, wenn ich mal mit der Kamera ankomme. Sonst ist unser Taralinchen ja eigentlich sehr kamerascheu. Aber in der Sonne ist unser schlankes Kätzchen ganz entspannt.

Mühlenmuseum in Gifhorn

Heute möchte ich euch von dem Mühlenmuseum in Gifhorn berichten, dieses haben wir im Sommerurlaub (Juli 2014) besichtigt. Kurz etwas zu Gifhorn. Gifhorn ist meine Heimatstadt in der ich bis Januar 2014 gelebt habe. Danach hat es mich der Liebe wegen ins Saarland verschlagen. Gifhorn heißt auch von damals Zicken-Stadt und liegt zwischen Wolfsburg und Braunschweig, was vielleicht mehr Leuten von euch ein Begriff sein könnte.
Gifhorn liegt außerdem nah an der Lüneburger-Heide, die ebenfalls ein Besuch Wert ist, vor allem wenn das Heidekraut am Ende eines Sommers in schönem Lila getaucht ist und an Lavendelfelder in Frankreich erinnert.

So nun kommen wir aber erst einmal zum Mühlenmuseum. Die Öffnungszeiten sind im Sommer (zumindest aktuell in 2014) täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10,- € und für Kinder 4,- €.
Ja der Preis für Erwachsene ist schon ein bisschen was bloß für ein Museum, werdet ihr euch denken, aber die Mühlen müssen ja schließlich auch instand gehalten werden und da das Museum auf Spenden und die Eintrittsgelder angewiesen ist, ist der Preis etwas höher. In der Zeit vom 01.10-14.03 ist das Mühlenmuseum geschlossen. Verstänlich, denn wer will denn auch im Winter bei Schnee ein Freiluft-Museum besichtigen?? Ich nicht 😀

Das Mühlenmuseum befindet sich auf einem ca. 100.000 m² großen Freigelände. Dieses internationale Mühlenmuseum ist so in der Art einzigartig auf der ganzen Welt. Ihr könnt dort diverse Mühlen aus Spanien, Frankreich, Griechenland, aus Thailand usw. besichtigen. Die Mühlen können nicht nur von außen angeguckt werden, in so gut wie alle Mühlen darf man zumindest in das Erdgeschoss und sich die Mühle ein Mal von Innen anschauen. Aber in vielen Mühlen dürft ihr sogar in die Obere Etage gehen und euch anschauen wie das Getreide den Weg zum Mahlstein gefunden hat. Außerdem könnt ihr von dort oben auch die Aussicht auf den Schloss-See genießen.
So aber nun erst mal genug zu den Fakten, ich möchte euch natürlich auch ein paar der Fotos die ich gemacht habe, nicht vorenthalten:

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eine deutsche Windmühle von unten aus fotografiert

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eine griechische Windmühle

 

Die griechische Windmühle die hier in dem Museum zu finden war, fand ich sehr schlicht gehalten. Es gab auf jeden Fall weitaus größere und verschnörkeltere Mühlen in dem Museum.

 

Dies war die erste deutsche Windmühle der man im Museum über den Weg läuft. Durch die offene Tür, die ihr am unteren Rand noch seht, konnte man die Mühle betreten. Im Inneren trat man in einen großen Raum, wo auch damals Esel platz hatten um Karren mit Getreide ran zufahren. Man durfte auch die steile Treppe ins obere Geschoss erklimmen und sich dort die Einfüllschächte anschauen.

 

 

 

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So nun eine Wassermühle die in Thailand (ich glaube es war Thailand) anzutreffen war.
Es gab sonst im Mühlenmuseum noch zwei weitere Wassermühlen.
Mir selbst gefallen Wassermühlen sehr gut, denn das Plätschern des Wassers ist ungemein beruhigend.

 

 

 

In der Nähe der Wassermühlen findet man auch die Dorfanlage des Mühlenmuseum. Dies sind alte Fachwerkhäuser die dort mit Reetdach ausgekleidet sind. Es sind 3 Haupthäuser, ein Brothaus, ein Trachtenhaus (Wirtshaus) und ein Backhaus. In dem Wirtshaus könnt ihr euch zur Brotzeit niederlassen. Das Brot wird im Brothaus auf Steinofen immer selbst gebacken. Dieses Brot könnt ihr auch im Ganzen erwerben und mitnehmen wenn ihr dazu Lust habt. Ansonsten gibt es dort auch für die Leckermäulchen unter euch Kuchen vom Steinofen zu kaufen und zum Vorort verspeisen. Wir haben uns, da wir noch keinen großen Hunger hatten, für ein Stück Kuchen und Wasser entschieden. Man muss dazu sagen, dass wir beide keine großen Kaffee-Trinker sind.
Wir hatten dann leckeren Streuselkuchen. Das Stück hat 2,- € gekostet, war frisch gebacken und recht groß. Also Preis-Leistung war vollkommen in Ordnung.

So dann kommen wir zu meiner Lieblingsmühle, die ich im Mühlenmuseum gesehen habe. Es ist die spanische Windmühle. Sie hat es mir angetan. Diese schöne Farbe. Und allgemein der ganze Stil dieser Mühle erinnert mich richtig an die warmen Länder und beschert gleich etwas Fernweh *lach*, aber seht doch erst mal selber:
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Zwei Ansichten. Links die von Vorne, wo ihr auch den Aufgang sehen könnt. Oben auf der Fläche unter dem Windrad kann man ganz gut verweilen und eine Pause machen. Es ist eine Art Terrasse und dort auf den Rand kann man sich setzen und einen Moment die Ruhe der Natur genießen und den Blick über den links liegenden Schloss-See schweifen lassen.

 

Das rechte Foto ist die Rückansicht der Mühle, wo ihr auch das große Windrad gut erkennen könnt.

 

Außerdem befindet sich auf dem großen Gelände noch eine russisch-orthodoxe Kirche. Man kann diese auch besichtigen aber das kostet für Erwachsene 2,50 € und für Kinder 1,50 € extra. Da es nur eine Kirche ist, haben wir sie nur von außen angeguckt.20140707_135326Hier ein Bild. Sie sieht schon faszinierend aus, aber uns war es das Geld nicht wert. War von euch jemand schon drin? Ihr könnt mir ja berichten.
So nebenan vom Museum befindet sich ein Glockenpalast. Da dieser Extern ist (also nicht zum Mueseum gehört) könnt ihr euch denken, dass er extra kostet. Der Glockenpalast ist wie ein eigenes Museum. Von außen kann man ihn aber auch vom Museum sehen. Soweit ich weiß kostet der Eintritt weitere 10,- €. Man kann dort wohl viel über die Geschichte der Glocken entstehen und sich auch einige angucken. Hier ein Foto:

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Auf dem linken Bild seht ihr den Glockenpalast. Auf dem rechten Bild seht ihr den Vorplatz vor dem Glockenpalast. Ihr ist ein Denkmal hingestellt. Das Denkmal der europäischen Freiheitsglocke.

So ich hoffe der Beitrag hat euch etwas gefallen. Ich fand das Mühlenmuseum ganz spannend. Auch wenn die 10,- € Eintritt nur für Mühlen im ersten Moment etwas abschrecken, aber ich fand wir hatten einen tollen Tag dort. Das Wetter war auch schön, so dass wir die frische Luft dort in vollen Zügen genießen konnten. Auch den Kuchen in der Dorfanlage konnten wir draußen genießen.

Solltet ihr euch also für einen Besuch im Mühlenmuseum entscheiden, wünsche ich euch viel Spaß und richtet meiner Heimat liebe Grüße aus 😉

kleiner Vorgeschmack für euch …

So schon ein mal zur Info:

Wir fahren im Herbst noch mal eine Woche weg. Eine Woche richtig Urlaub im warmen, ja das haben wir uns dann doch noch gegönnt. Und die Gartensaison ist dann auch schon so ziemlich rum.

Es geht eine Woche in die Türkei, genauer gesagt nach Side. Wir sind beide das erste Mal dann im Ausland und freuen uns schon sehr.

Da wir den Urlaub aber recht günstig halten wollen, haben wir uns für ein Hotel entschieden was nur 2 Sterne hat. Aber das heißt ja nicht zwangsläufig das es schlecht ist. Es hat eine super Weiterempfehlung im Internet von 91 %. Wir haben unser Doppelzimmer mit Halbpension gebucht, da wir doch mehr unterwegs sein wollten und die Umgebung ansehen wollen.

Nach unserem Urlaub werde ich euch auch von dort einen Bericht schreiben und auch dann genaueres zum Hotel nennen (z.B. Name, Lage, und wie es allgemein so ist).

Seit also schon mal gespannt auf den Herbst…. 🙂

Freizeitpark – Walygator Parc

In unserem Sommerurlaub haben wir uns mal erlaubt einen Freizeitpark zu besuchen. Da wir ziemlich nah an der Grenze zu Frankreich leben viel unsere Entscheidung dann auf den Walygator Parc in der Nähe von Metz.

Eine genauere Adresse findet ihr weiter unten in dem Link zum Park. Der Park öffnet um halb elf und da wir gut 1 Stunde Fahrt vor uns hatten sind wir dann um halb zehn los gefahren. Natürlich muss man auf der Autobahn in Frankreich Maut bezahlen. Insgesamt mussten wir knapp 50 km pro Strecke fahren und pro Strecke auch ganze 4,40 € Maut bezahlen. Dies fand ich jetzt nicht so toll. Aber dafür muss ich sagen, ist die Autobahn viel besser als in Deutschland = total saniert, keine Schlaglöcher oder ähnliches.

Naja angekommen am Park gab es erstmal einen Dämpfer…denn wir haben nicht bedacht, dass in Frankreich schon Sommerferien waren (in Deutschland überwiegend nämlich noch nicht). Gut, also haben wir uns in die elend lange Schlange gestellt. Man muss vorweg sagen, dass weder mein Freund noch ich französisch sprechen. Also haben wir uns dann an der Kasse mit schlechtem Englisch verständigt (schlecht aber nur weil die Frau an der Kasse kein Englisch konnte).

Der Eintritt kostet für Erwachsene 30,- € das haben wir vorher natürlich schon geguckt. Aber ich finde den Preis trotzdem ziemlich teuer. Kinder ab 4 Jahren müssen auch schon ganze 25,- € bezahlen. Es gibt lediglich eine Staffelung für Kinder unter 4 Jahren, die dürfen kostenfrei rein. Wobei ich mir auch denke, dass Kinder unter 4 Jahren eigentlich nichts in einem großen Freizeitpark zu suchen haben.

Gut egal, wir haben es auf jedenfall dann endlich in den Park geschafft. Direkt am Eingang ziert auch schon ein Brunnen/Teich den Eingangsbereich. Es war sehr schön angelegt.

Ach ja gleich um Fragen zu vermeiden, dies ist lediglich ein Bericht ohne Bilder, denn im Park habe ich weder Handy noch Digitalcamera mit da ich ja die Fahrgeschäfte nutzen möchte und ich einen Diebstahl vorbeugen will.

An sich gibt es in dem Park 3 große Achterbahnen (meines erachten nicht unbedingt soooo viel). Für mich sind 2 dieser 3 Achterbahnen auch schon ausgeschieden, denn solche mit Looping fahre ich leider nicht. Also bliebt von den Großen nur noch eine übrig. Mit der wollten wir dann auch so gleich starten. Lange warten mussten wir zum Glück nicht, ca 10 Minuten und das finde ich für einen Park voll in Ordnung. Die Fahrt dauert wie überall anders auch, nicht sehr lange. Es war eine Holzachterbahn und diese war in einem guten Zustand.

Dann gab es auch noch etwas ähnliches wie einen Freifallturm. Bloß andersrum. Ja genau andersrum. Man fällt nicht in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit nach unten, sondern wird wie in einer Rakte schnell nach oben geschossen. Das Gebilde ähnelt auch einer Rakete.

Eine Sherrif-Academy gab es dort auch noch, da sitzt man auf elektrischen Pferden und versucht wie ein Cow-Boy im wilden Westen mit einer Pistole auf Banditen zu schießen. Dazu muss man sagen, dass die Pferde wirklich gut wackeln. Mein Freund erzielte 69 Punkte und landete auf Platz 3. Der Erste erzielte 92 Punkte. Ich leider nur lausige 38 Punkte, aber es hat dennoch Spaß gemacht.

Es gab noch eine Wildwasser-Rafting Bahn. Dort wird man auch gut nass 🙂 war eine willkommene Abkühlung an dem warmen Tag und hat auch Spaß gemacht.

Alle anderen Fahrgeschäfte sind meiner Meinung nach eher für Familien mit Kindern im Alter von 4-14 Jahren ausgelegt (z.B. Minigolf, Kettenkarussel, kleine Bootsfahrt usw.). Es sind ruhigere Fahrgeschäfte in die wir nur wenig eingestiegen sind, welche aber für Familien mit Kindern super geeignet sind.

Dann haben wir uns um 15 Uhr noch die Show „Diwing-Man“ angeschaut. Es war sehr unterhaltsam. Am besten gefiel glaub ich allen Zuschauern dann das vorletzte… Ein Mann steigt den Turm in ziemliche Höhe und aufeinmal fängt er an zu brennen und springt vom Turm herunter in das Wasserbecken. Sollte ich das Video irgendwie auf den Computer gezogen bekommen, versuche ich es hierbei zu packen.

Essen und trinken ist wie in jedem anderen Park auch sehr teuer. Wir haben uns deshalb jeder nur eine Cola (3,50 €) und eine Portion Pommes (3,00 €) geholt. Zu den Pommes muss ich sagen, dass die Portion dem Preis aber angemessen ist und sogar mein Freund davon satt wurde. Toiletten gibt es im Park genügend.

Alles in allem fand ich den Tag richtig gut, denn die Holzachterbahn sind wir noch ein paar mal gefahren, und das hat es entschädigt, dass es sonst nicht so viele anderen gab. Das Wetter hat natürlich super mitgespielt und uns reinen Sonnenschein gebracht.

Also ich würde wenn ich eine Familie mit Kindern habe jeder Zeit wieder hinfahren. Jedoch für junge Erwachsene z.B. in Gruppen, sehe ich den Park als nicht ganz so geeignet. Für Gruppen mit jungen Erwachsenen die Aktion haben wollen, würde ich dann doch eher den Heide-Park in Soltau oder den Europa-Park in Rust empfehlen.

Ach eine negative Sache habe ich zum Schluss doch noch. Der Park liegt zwar in Frankreich, aber ist ja doch noch relativ nah an Deutschland. Nur wenn ihr hinfahrt und weder Französisch noch gut Englisch könnt, seit ihr aufgeschmissen. Also ich kann Englisch und wir kamen halbwegs zurecht, aber nicht jeder Angestellte konnte Englisch und Deutsch konnte so gut wie niemand. Aber naja wir kamen trotzdem ganz gut klar 🙂 Hände & Füße helfen eben doch manchmal 😀

So hier noch der Link für weitere Infos vom Park. Und falls ihr hinfahren wollt, dann viel Spaß 🙂  http://walygatorparc.com/de/

Weltkulturerbe „Völklinger Hütte“

Ich möchte euch etwas von unserem Besuch im Weltkulurerbe der Völklinger Hütte erzählen.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist eine von derzeit 36 Welterbestätten der UNESCO in Deutschland.  In der Hütte wurde damals vor Jahren Stahl produziert. Nebenan steht die neue Fabrik/Firma Saarstahl AG. Man kann entweder eine Führung mit machen oder so wie wir auf eigene Faust das Gelände erkunden. Ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass dieses Thema mich all zu sehr begeistert, aber ich wurde dann doch eines besseren belehrt.

Man kann die ehemaligen Hallen der Anlage besichtigen, alles etwas duster aber doch sehr lehrreich und man erfährt viel über die Herstellung von Stahl. An der Granulieranlage kann man bei schönem Wetter ein kleines Picknick machen. In der Anlage haben Wasserpflanzen ihr zu Hause und bilden einen starken Kontrast zu dem alten Stahl.

Die mutigen unter euch, so wie auch wir, können 27 Meter in die Höhe klettern. Man bekommt einen Helm (weil doch einige der Stahlteile etwas niedrig angebracht sind) und darf dann auf den Treppen in die Höhe steigen. Oben angelangt steht man auf der Gichtbühne, diese ist 270 Meter lang. Von hier oben wurden die Hochöfen mit den Rohstoffen befüllt.

Ein Blick von oben herab…

Ich finde diesen alten Stahl einfach wunderschön im Kontrast zur Natur die dort wachsen darf.

hier auch nochmal ein Bild von unten:

imposantes Gebilde

imposantes Gebilde

Aber am besten ihr guckt euch doch alles selber an, denn wenn ich euch von allem berichte ist doch langweilig 😛

http://www.voelklinger-huette.org/de/oeffnungszeiten-preise/

hier unter dem Link findet ihr ein paar Infos zu dem Ganzen.

Ich finde der Preis von 15 € ist angemessen, denn wir waren um 10 Uhr direkt da und haben das Gelände erst um 17 Uhr verlassen. In der Gebläsehalle findet man auch immer eine Ausstellung. Dies Ausstellung geht meistens so ein halbes Jahr. Als wir da waren, gab es eine Ausstellung über „Generation Pop“. Es wurde viel verschiedenes über Musik gezeigt.

Demnächst wollen wir wieder hin, es gibt nämlich eine Ausstellung über Ägypten…