Tag-Archiv | Bratäpfel

Bratapfelmarmelade

Wie gestern versprochen, alles nach und nach…
Heute bekommt ihr das Rezept für die Bratapfelmarmelade.

Was braucht ihr:
800 g geschälte und entkernte Äpfel
200 g Marzipan
50 g Rosinen
30 g gehackte Mandeln
3 EL Zitronensaft
500 g Gelierzucker 2:1
9 Marmeladengläser (meine waren 9 x 230 ml)

Zubereitung:
Was für eine Sorte Äpfel ich genommen habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn die Äpfel sind aus unserem Garten. Es sind säuerliche, feste Äpfel. Die geschälten und entkernten Äpfel schneidet ihr in kleine Würfel und gebt sie zusammen mit 3 EL Zitronensaft und 100 ml Wasser in einen großen Topf. Das ganze lasst ihr etwas köcheln damit die Äpfel weich werden.
Jetzt müsst ihr zu erst eine Entscheidung treffen:
a) Wollt ihr später die Rosinen und Mandeln im ganzen in der Marmelade haben oder
b) klein gehäckselt/püriert?

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Denn wenn ihr die Rosinen und Mandeln ganz haben wollt, müsst ihr sie später hinzugeben als ich. Ich möchte eine überwiegend cremige Marmelade haben mit nur wenigen Stücken. Ich habe das Marzipan etwas zerkleinert und mit den Rosinen und Mandeln nach ca. 15 Minuten zu den Äpfeln gegeben.

Nach weiteren 10 Minuten habe ich meinen „Zauberstab“ genommen und alles püriert, ich habe allerdings darauf geachtet dass noch ein paar Stücke bleiben, das kann ja jeder nach Belieben machen, wie er/sie es möchte.  Solltet ihr euch für Stücke entschieden haben, püriert ihr nur die Äpfel und gebt danach die Rosinen, Marzipan und Mandeln hinzu.

 

So wenn ihr dann die Masse so habt, wie ihr das gerne esst, dann gebt ihr den Gelierzucker hinzu und kocht dann die Marmelade nach Packungsanweisung. Bei mir war das sprudelnd 4 Minuten kochen, ggf. wenn es nach einer Gelierprobe noch nicht fest genug ist weitere 1-2 Minuten kochen. Bei mir haben 5 Minuten gereicht.

In der Zwischenzeit wo das ganze vor sich hinkocht, bereitet ihr die Marmeladengläser vor. Das heißt ihr spült Gläser und Deckel heiß aus, damit keine Keime und kein Schmutz mit ins Glas gerät. Sobald die 4-6 Minuten rum sind und die Gelierprobe geklappt hat (Gelierprobe = Klecks der Marmelade auf einen kalten Teller, nach kurzer Zeit sollte der Klecks fest sein) füllt ihr die Marmelade heiß in die Gläser, schraubt den Deckel drauf und stellt das Glas auf den Kopf damit sich Vakuum ziehen kann.

20140921_09073620140921_090756Wenn alles ausgekühlt ist dann könnt ihr Etiketten beschriften / drucken, wie auch immer ihr das mögt und auf die Gläser kleben. Die Marmelade sollte sich mindestens 1 Jahr halten (wie alle anderen von mir eingekochten Marmeladen auch). Geschmacklich sehr lecker und passt zur Weihnachtszeit super am Nachmittag auf ein Stück Brötchen/ Toast/ Brioche oder ähnlichem zu einer Tasse Tee oder Kaffee. Lecker aber auch als kleine Nachspeise mit etwas Vanillesoße. Die Variante mit der Vanillesoße habe ich gestern Abend genossen, da ich noch ein paar Reste hatte, die nicht mehr ins Marmeladenglas gepasst haben.

Ach so, fast hätte ich es vergessen… Ich habe bevor ich die Marmelade in die Gläser gefüllt habe, in jedes Glas 5 Rosinen auf den Boden gegeben so als kleine extra Zugabe 😉

Viel Spaß beim Nachkochen & lasst es euch schmecken 🙂

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Bratapfel-Likör

Ich habe es tatsächlich geschafft alle meine Pläne umzusetzen… Ich wollte Bratapfelmarmelade kochen,  Bratapfellikör ansetzen und Apfelchips backen damit unser Apfelbaum nicht mehr so schwer tragen muss. Und ich muss sagen, dass ich tatsächlich alles geschafft habe. Außerdem hab ich sogar endlich alle Blumenzwiebeln eingepflanzt für den Frühling.

Aber wir fangen langsam an und deswegen gibt es einen Beitrag nach dem anderen.
Da der Bratapfel-Likör 3 Monate ziehen muss, fange ich mit dem an, damit ihr auch noch genug Zeit habt ihn anzusetzen.

 

wpid-20140920_091402.jpgSo zuerst braucht ihr folgende Zutaten:
6 große Äpfel
100 g gehackte Mandeln
100 g Rosinen
200 g Marzipan
300 g brauner Zucker
1 Vanilleschote
1 Stange Zimt
1 Liter Wodka
Außerdem ein großes Gefäß (mind. 2L-Fassungsvermögen

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So ihr fangt damit an, die Rosinen, Mandeln und das Marzipan zu mischen.

Was für eine Sorte Äpfel ich genommen habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn die Äpfel sind aus unserem Garten. Es sind säuerliche, feste Äpfel. Die Äpfel entkernt ihr und hüllt sie mithilfe eines Messers noch etwas mehr aus. Dann füllt ihr die Marzipan-Mischung in die Äpfel. Außerdem streut ihr über jeden Apfel einen Teelöffel braunen Zucker.
Die gefüllten Äpfel kommen in den vorgeheizten Ofen (bei 200 Grad), dort dürfen sie ca. 25-30 min backen. Sie dürfen nicht komplett gar werden.
Falls ihr nicht die komplette Füllung unterbekommt gebt ihr den Rest in das große Gefäß.

 

 

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Außerdem kommen die Vanilleschote und die Zimtstange hinzu, ich habe beides halbiert.

Wenn die Äpfel aus dem Ofen kommen, dürfen sie auch direkt in das Gefäß.
Den restlichen braunen Zucker kippt ihr drüber.

 

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So zum Schluss gebt ihr noch den Alkohol dazu. Mangels Wodka habe ich braunen Rum genommen, denn den hatten wir eh noch zu hause. Aber das ist ja auch Geschmackssache.

 

Auf das Gefäß setzt ihr nun noch den Deckel und dann darf das ganze mindestens 2 eher 3 Monate ziehen. So ein mal alle 1-2 Wochen könnt ihr das ganze umrühren oder schütteln damit die nicht bedeckten Stellen der Äpfel nicht schlecht werden.

 

 

Wenn der Likör im Dezember fertig ist wird er 3 mal durch Kaffeefilter gefiltert und in Flaschen abgefüllt.
Wem der Likör zustark ist (testet ihn bevor ihr ihn filtert), der gibt noch etwas Apfelsaft hinzu.
Am besten soll der Likör werden wenn er noch einige Monate ziehen darf, wenn er gefiltert ist. Aber er kann auch gleich zu Weihnachten getrunken werden.
Ich werde euch im Dezember mein Ergebnis präsentieren.

So morgen folgt die Bratapfelmarmelade 🙂
Bis dann