Archiv | September 2014

Fazit Gerolsteiner

Ich habe euch vor einiger Zeit berichtet, dass wir von Gerolsteiner 3 Flaschen Wasser mit Geschmack testen durften.
Wer es noch mal genauer nachlesen möchte kann es hier tun.

So das Fazit:
Ich halte mich etwas kürzer, da ich leider auch keine Bilder für euch habe. Aber Wasser sieht ja eh immer gleich aus 😀 Limette war ja nicht so mein Fall. Grapefruit hat mir wesentlich besser geschmeckt, aber Leute am besten fand ich persönlich Blutorange. Das Wasser mit der Geschmacksrichtung Blutorange schmeckt meiner Meinung nach auch am wenigsten künstlich von den 3 Sorten.
Mein Freund ist der Fan von Limette geworden, aber Geschmäcker sind ja alle unterschiedlich 🙂

Nachkaufen? Hmm… für einen Ausflug oder eine längere Autofahrt bestimmt mal, aber nicht für den täglichen Bedarf, da wir sonst immer nur normales Mineralwasser trinken (Ohne Kalorien ohne alles 😀 ).
Aber Geschmacklich hat es überzeugt und für besondere Anlässe (Besuch eines Parks, Zoo oder ähnlichen) wird es bestimmt mal im Einkaufswagen landen.

Advertisements

Fertiger Johannisbeerlikör

So heute war es soweit…
Ich habe euch vor einige Zeit mein Langzeit-Projekt -Johannisbeerlikör- vorgestellt klick hier.

Nun sind 3 Monate rum und daher war es soweit, ich konnte den Likör filtern und in Flaschen füllen.

image

Dafür habe ich mir meinen eigenen Filter gebaut indem ich zwei Kaffeefiltet auseinander genommen habe und in ein feines Sieb gelegt habe. Dieses Sieb habe ich wie ihr auf dem Foto seht über eine Schüssel gehangen.
Alles einmal durchgefiltert, danach alten Filter mit Obst und allem drum und dran in den Müll. Dann habe ich nochmal zwei Filter in das Sieb gelegt, dieses über eine zweite Schüssel gehangen und das ganze ein zweites Mal gefiltert.

Als das erledigt war, habe ich den Likör in Flaschen abgefüllt.

image

Sieht lecker aus und wird ganz bald probiert. Es hat ca. 1,2 Liter Likör ergeben.

image

So probiert es am besten selbst aus und bildet euch eure eigene Meinung 🙂

Müsli – Kekse

Heute war ich am frühen Morgen schon fleißig… Der Grund: Das Toast was ich frühstücken wollte war nicht mehr gut 😦
Daher beschloss ich mir (was ich eigentlich eh schon länger vor hatte) Müsli-Kekse auszuprobieren.
Die Zutaten hatte ich schon alle besorgt.
20140926_092916
Also was braucht ihr um das Ganze nach zu backen?
– 250 g Sonnenblumenkerne
– 125 g Mandel-Stifte
– 60 g Kokosraspel
– 50 g Zucker
– 1-2 TL Back-Kakao
– 2 Eier

 

Die Zubereitung ist auch ganz einfach 😉 Kann sogar ein kleines Kind alleine 😀20140926_092302
Ihr nehmt einfach eine Schale, wo alle Zutaten reinpassen und vermischt das ganze gut mit einem Löffel. Den Kakao nehmt ihr nach Bedarf, je nachdem wie intensiv ihr den Geschmack haben wollt. Ich habe heute 2 TL genommen und denke, dass ich beim nächsten Mal vielleicht etwas weniger nehmen werde. 1 – 1,5 TL Kakao würden mir persönlich wahrscheinlich vom Geschmack schon reichen.
Genauso handhabt ihr das bitte mit dem Zucker. Im original Rezept steht nämlich 120 g Zucker, da ich aber im Moment etwas auf die Kalorien achte habe ich mal nur 50 g genommen, was mir persönlich auch voll und ganz reicht, da der Kakao ja auch noch Süße abgibt.

So habt ihr euch mit der Süße und der Menge des Kakaos entschieden und dann alles schön verrührt habt, dann schaltet ihr euren Backofen auf 175 °C (ich habe einen Umluft-Backofen). In der Zeit wie euer Ofen vorheizt nehmt ihr euch nun 2 Teelöffel und gebt mit diesen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech die Masse in kleine Häufchen.
20140926_092312

So das ganze schiebt ihr dann in den vorgeheizten Ofen und lasst es dort für ca. 15 Minuten. Der Rand verfärbt sich dann etwas dunkler als der Rest, aber nicht zu dolle.

Nach den 15 Minuten holt ihr das Blech aus dem Ofen und lasst die Müsli-Kekse auskühlen. In einer ganz normalen Keks-Blechdose halten sich diese genauso wie andere Kekse eine ganze Weile.

Mir schmecken sie als kleiner Snack oder auch mal als Frühstücksersatz auf der Arbeit. Wenn ich das ganze mit zur Arbeit nehme, würde ich noch ein Stück Obst (z.B. Apfel oder Banane) dazu nehmen und ein Milchprodukt (z.B. Joghurt oder Quark) damit man eine ausgewogene Ernährung zu sich nimmt. Ich hoffe euch schmecken die Müsli-Kekse genauso gut wie mir 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken & lasst sie euch danach gut schmecken 😉

Schmuse-Katze & Farbwechsel

20140921_155249

Da ich krank auf dem Sofa liege, dachte sich Tara sie macht es sich bei mir gemütlich. So kam es endlich mal dazu dass unser scheues Kätzchen mal wieder fotografiert wurde…nur die Augen hat sie nicht öffnen wollen 😀

20140921_165005So ein bisschen Kraulen und Streicheln ist was feines… 🙂 Schnurr… Schnurr… Schnurr… So geht es die ganze Zeit… Ja sie lässt es sich gut gehen 😀

20140921_165023

Eine lange dünne Katze liegt da faul auf dem Bauch… Jede Streicheleinheit ist willkommen 🙂

 

P.S.: Sorry für den Farbwechsel… Ich hoffe es herrscht keine Verwirrung, aber ich habe diese Änderungsmöglichkeit erst heute entdeckt und da orange meine Lieblingsfarbe ist musste ich es umstellen 😀

Apfel-Chips

So zu guter letzt, wie versprochen, zeige ich euch noch meine leckeren Apfel-Chips.
Die Äpfel die ich benutzt habe stammen wieder aus unserem Garten und sind leicht säuerlich.
Ich habe insgesamt 3 Bleche Apfel-Chips produziert und dafür habe ich nur 2 schöne Äpfel aus dem Garten benötigt. Das ist ja so gut wie nichts 😉 (Ich habe immer noch viele Äpfel auf dem Baum, mal sehen vielleicht fällt mir noch mehr ein.)

Achso außer den Äpfeln benötigt ihr noch je nach Bedarf Zimt, Zitronensäure, Chili-Pulver oder Paprika-Pulver. Also Zitronensaft empfehle ich euch nur, wenn ihr sehr süße Äpfel habt. Zimt wenn ihr es weihnachtlich haben wollt. Und für diejenigen, die es etwas pikanter mögen, empfehle ich eine Mischung aus Chili- und Paprika-Pulver.

20140921_093306So aber nun Schritt für Schritt. Am besten würde sich für den Ofen ein Rost eignen, da ich aber nur 1 Rost besitze habe ich zustätzlich noch 2 Bleche mit Packpapier ausgelegt.
Nun nehmt ihr euch einen Apfel-Entkerner (so ein Teil was man in die Mitte des ganzen Apfels sticht und damit die Kerne rauszieht) und entkernt eure Äpfel damit.

Wenn die Äpfel entkernt sind müsst ihr sie in dünne Scheiben bekommen, da ich leider keine sehr feine Hobel zur Hand hatte, bzw. zu dem Moment mein Kopf irgendwie einen Aussetzer hatte (aber dazu später mehr) habe ich die Äpfel mit einem Messer so fein wie möglich geschnitten.

Diese dünnen Scheiben verteilt ihr dann schön auf den Blechen, aber bitte nicht überlappend legen, denn dann funktioniert das ganze nicht. Es sollte so aussehen wie auf dem Bild links.

20140921_093249Wenn ihr dann die Äpfel verarbeitet habt, streut ihr euren Wunsch-Geschmack darüber. Ich habe 2 Bleche mit Zimt bestreut und 1 Blech mit dem Chili-Paprika-Pulvergemisch.

So hier noch ein Bild vom 2. Blech.

So das war nun auch schon die meiste Arbeit… Nun kommt das lange warten dran.
Ihr schiebt die Bleche in den Ofen. Es sollte, wenn möglich, ein Umluft-Backofen sein, denn bei einem mit Ober- und Unterhitze soll es angeblich länger dauern. Ihr schaltet also auf Umluft und ca. 80 °C und schiebt alle Bleche in den Ofen. Dann lasst ihr das ganze 1 Stunde im Ofen. Nach der Stunde öffnet ihr die Backofentür mit Hilfe eines Kochlöffels für ca. 15 Minuten einen Spalt weit, lasst ihn aber weiter an. Das Öffnen ist dafür da, damit die Luftfeuchtigkeit entweicht. Nach der viertel Stunde schließt ihr den Ofen wieder und schaltet den Ofen auf 100 °C und lasst das ganze eine weitere Stunde im Ofen trocknen.

Wenn diese Stunde auch endlich vorbei ist, öffnet ihr den Ofen ganz und lasst das ganze auf den Blechen im offenen Ofen auskühlen (offen damit die weitere Luftfeuchtigkeit entweichen kann).

20140921_12533720140921_125342Wenn die Apfel-Chips ausgekühlt sind, können sie entweder in Keksdosen oder in Tupper-Dosen aufbewahrt werden. Sie sollen sich so angeblich ein halbes Jahr halten können. Sollten sie wieder erwarten doch mal etwas weicher werden, soll der super Tipp sein, diese Chips in einem Gefrierbeutel für 4-5 Stunden in den Kühlschrank packen, danach sollen sie wieder knusprig sein.

Unsere 3 Bleche haben leider gar nicht solange gereicht und sind schon alle leer… Aber sie waren lecker 🙂

Alles war sehr knusprig. Die mit Zimt sind meine Lieblinge. Mein Freund hat die pikante Sorte bevorzugt. Die 3 Bleche waren innerhalb von 2 Tagen von uns verputzt. Ich denke meine nächste Anschaffung wird ein Dörrautomat, denn im Ofen sind das zu hohe Kosten auf Dauer.

20140921_125347

Bratapfelmarmelade

Wie gestern versprochen, alles nach und nach…
Heute bekommt ihr das Rezept für die Bratapfelmarmelade.

Was braucht ihr:
800 g geschälte und entkernte Äpfel
200 g Marzipan
50 g Rosinen
30 g gehackte Mandeln
3 EL Zitronensaft
500 g Gelierzucker 2:1
9 Marmeladengläser (meine waren 9 x 230 ml)

Zubereitung:
Was für eine Sorte Äpfel ich genommen habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn die Äpfel sind aus unserem Garten. Es sind säuerliche, feste Äpfel. Die geschälten und entkernten Äpfel schneidet ihr in kleine Würfel und gebt sie zusammen mit 3 EL Zitronensaft und 100 ml Wasser in einen großen Topf. Das ganze lasst ihr etwas köcheln damit die Äpfel weich werden.
Jetzt müsst ihr zu erst eine Entscheidung treffen:
a) Wollt ihr später die Rosinen und Mandeln im ganzen in der Marmelade haben oder
b) klein gehäckselt/püriert?

20140920_101824

Denn wenn ihr die Rosinen und Mandeln ganz haben wollt, müsst ihr sie später hinzugeben als ich. Ich möchte eine überwiegend cremige Marmelade haben mit nur wenigen Stücken. Ich habe das Marzipan etwas zerkleinert und mit den Rosinen und Mandeln nach ca. 15 Minuten zu den Äpfeln gegeben.

Nach weiteren 10 Minuten habe ich meinen „Zauberstab“ genommen und alles püriert, ich habe allerdings darauf geachtet dass noch ein paar Stücke bleiben, das kann ja jeder nach Belieben machen, wie er/sie es möchte.  Solltet ihr euch für Stücke entschieden haben, püriert ihr nur die Äpfel und gebt danach die Rosinen, Marzipan und Mandeln hinzu.

 

So wenn ihr dann die Masse so habt, wie ihr das gerne esst, dann gebt ihr den Gelierzucker hinzu und kocht dann die Marmelade nach Packungsanweisung. Bei mir war das sprudelnd 4 Minuten kochen, ggf. wenn es nach einer Gelierprobe noch nicht fest genug ist weitere 1-2 Minuten kochen. Bei mir haben 5 Minuten gereicht.

In der Zwischenzeit wo das ganze vor sich hinkocht, bereitet ihr die Marmeladengläser vor. Das heißt ihr spült Gläser und Deckel heiß aus, damit keine Keime und kein Schmutz mit ins Glas gerät. Sobald die 4-6 Minuten rum sind und die Gelierprobe geklappt hat (Gelierprobe = Klecks der Marmelade auf einen kalten Teller, nach kurzer Zeit sollte der Klecks fest sein) füllt ihr die Marmelade heiß in die Gläser, schraubt den Deckel drauf und stellt das Glas auf den Kopf damit sich Vakuum ziehen kann.

20140921_09073620140921_090756Wenn alles ausgekühlt ist dann könnt ihr Etiketten beschriften / drucken, wie auch immer ihr das mögt und auf die Gläser kleben. Die Marmelade sollte sich mindestens 1 Jahr halten (wie alle anderen von mir eingekochten Marmeladen auch). Geschmacklich sehr lecker und passt zur Weihnachtszeit super am Nachmittag auf ein Stück Brötchen/ Toast/ Brioche oder ähnlichem zu einer Tasse Tee oder Kaffee. Lecker aber auch als kleine Nachspeise mit etwas Vanillesoße. Die Variante mit der Vanillesoße habe ich gestern Abend genossen, da ich noch ein paar Reste hatte, die nicht mehr ins Marmeladenglas gepasst haben.

Ach so, fast hätte ich es vergessen… Ich habe bevor ich die Marmelade in die Gläser gefüllt habe, in jedes Glas 5 Rosinen auf den Boden gegeben so als kleine extra Zugabe 😉

Viel Spaß beim Nachkochen & lasst es euch schmecken 🙂

Bratapfel-Likör

Ich habe es tatsächlich geschafft alle meine Pläne umzusetzen… Ich wollte Bratapfelmarmelade kochen,  Bratapfellikör ansetzen und Apfelchips backen damit unser Apfelbaum nicht mehr so schwer tragen muss. Und ich muss sagen, dass ich tatsächlich alles geschafft habe. Außerdem hab ich sogar endlich alle Blumenzwiebeln eingepflanzt für den Frühling.

Aber wir fangen langsam an und deswegen gibt es einen Beitrag nach dem anderen.
Da der Bratapfel-Likör 3 Monate ziehen muss, fange ich mit dem an, damit ihr auch noch genug Zeit habt ihn anzusetzen.

 

wpid-20140920_091402.jpgSo zuerst braucht ihr folgende Zutaten:
6 große Äpfel
100 g gehackte Mandeln
100 g Rosinen
200 g Marzipan
300 g brauner Zucker
1 Vanilleschote
1 Stange Zimt
1 Liter Wodka
Außerdem ein großes Gefäß (mind. 2L-Fassungsvermögen

wpid-20140920_091351.jpg

 

So ihr fangt damit an, die Rosinen, Mandeln und das Marzipan zu mischen.

Was für eine Sorte Äpfel ich genommen habe, kann ich euch leider nicht sagen, denn die Äpfel sind aus unserem Garten. Es sind säuerliche, feste Äpfel. Die Äpfel entkernt ihr und hüllt sie mithilfe eines Messers noch etwas mehr aus. Dann füllt ihr die Marzipan-Mischung in die Äpfel. Außerdem streut ihr über jeden Apfel einen Teelöffel braunen Zucker.
Die gefüllten Äpfel kommen in den vorgeheizten Ofen (bei 200 Grad), dort dürfen sie ca. 25-30 min backen. Sie dürfen nicht komplett gar werden.
Falls ihr nicht die komplette Füllung unterbekommt gebt ihr den Rest in das große Gefäß.

 

 

wpid-20140920_092941.jpg

 

Außerdem kommen die Vanilleschote und die Zimtstange hinzu, ich habe beides halbiert.

Wenn die Äpfel aus dem Ofen kommen, dürfen sie auch direkt in das Gefäß.
Den restlichen braunen Zucker kippt ihr drüber.

 

wpid-20140920_094700.jpg

 

 

 

So zum Schluss gebt ihr noch den Alkohol dazu. Mangels Wodka habe ich braunen Rum genommen, denn den hatten wir eh noch zu hause. Aber das ist ja auch Geschmackssache.

 

Auf das Gefäß setzt ihr nun noch den Deckel und dann darf das ganze mindestens 2 eher 3 Monate ziehen. So ein mal alle 1-2 Wochen könnt ihr das ganze umrühren oder schütteln damit die nicht bedeckten Stellen der Äpfel nicht schlecht werden.

 

 

Wenn der Likör im Dezember fertig ist wird er 3 mal durch Kaffeefilter gefiltert und in Flaschen abgefüllt.
Wem der Likör zustark ist (testet ihn bevor ihr ihn filtert), der gibt noch etwas Apfelsaft hinzu.
Am besten soll der Likör werden wenn er noch einige Monate ziehen darf, wenn er gefiltert ist. Aber er kann auch gleich zu Weihnachten getrunken werden.
Ich werde euch im Dezember mein Ergebnis präsentieren.

So morgen folgt die Bratapfelmarmelade 🙂
Bis dann