Freizeitpark – Walygator Parc

In unserem Sommerurlaub haben wir uns mal erlaubt einen Freizeitpark zu besuchen. Da wir ziemlich nah an der Grenze zu Frankreich leben viel unsere Entscheidung dann auf den Walygator Parc in der Nähe von Metz.

Eine genauere Adresse findet ihr weiter unten in dem Link zum Park. Der Park öffnet um halb elf und da wir gut 1 Stunde Fahrt vor uns hatten sind wir dann um halb zehn los gefahren. Natürlich muss man auf der Autobahn in Frankreich Maut bezahlen. Insgesamt mussten wir knapp 50 km pro Strecke fahren und pro Strecke auch ganze 4,40 € Maut bezahlen. Dies fand ich jetzt nicht so toll. Aber dafür muss ich sagen, ist die Autobahn viel besser als in Deutschland = total saniert, keine Schlaglöcher oder ähnliches.

Naja angekommen am Park gab es erstmal einen Dämpfer…denn wir haben nicht bedacht, dass in Frankreich schon Sommerferien waren (in Deutschland überwiegend nämlich noch nicht). Gut, also haben wir uns in die elend lange Schlange gestellt. Man muss vorweg sagen, dass weder mein Freund noch ich französisch sprechen. Also haben wir uns dann an der Kasse mit schlechtem Englisch verständigt (schlecht aber nur weil die Frau an der Kasse kein Englisch konnte).

Der Eintritt kostet für Erwachsene 30,- € das haben wir vorher natürlich schon geguckt. Aber ich finde den Preis trotzdem ziemlich teuer. Kinder ab 4 Jahren müssen auch schon ganze 25,- € bezahlen. Es gibt lediglich eine Staffelung für Kinder unter 4 Jahren, die dürfen kostenfrei rein. Wobei ich mir auch denke, dass Kinder unter 4 Jahren eigentlich nichts in einem großen Freizeitpark zu suchen haben.

Gut egal, wir haben es auf jedenfall dann endlich in den Park geschafft. Direkt am Eingang ziert auch schon ein Brunnen/Teich den Eingangsbereich. Es war sehr schön angelegt.

Ach ja gleich um Fragen zu vermeiden, dies ist lediglich ein Bericht ohne Bilder, denn im Park habe ich weder Handy noch Digitalcamera mit da ich ja die Fahrgeschäfte nutzen möchte und ich einen Diebstahl vorbeugen will.

An sich gibt es in dem Park 3 große Achterbahnen (meines erachten nicht unbedingt soooo viel). Für mich sind 2 dieser 3 Achterbahnen auch schon ausgeschieden, denn solche mit Looping fahre ich leider nicht. Also bliebt von den Großen nur noch eine übrig. Mit der wollten wir dann auch so gleich starten. Lange warten mussten wir zum Glück nicht, ca 10 Minuten und das finde ich für einen Park voll in Ordnung. Die Fahrt dauert wie überall anders auch, nicht sehr lange. Es war eine Holzachterbahn und diese war in einem guten Zustand.

Dann gab es auch noch etwas ähnliches wie einen Freifallturm. Bloß andersrum. Ja genau andersrum. Man fällt nicht in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit nach unten, sondern wird wie in einer Rakte schnell nach oben geschossen. Das Gebilde ähnelt auch einer Rakete.

Eine Sherrif-Academy gab es dort auch noch, da sitzt man auf elektrischen Pferden und versucht wie ein Cow-Boy im wilden Westen mit einer Pistole auf Banditen zu schießen. Dazu muss man sagen, dass die Pferde wirklich gut wackeln. Mein Freund erzielte 69 Punkte und landete auf Platz 3. Der Erste erzielte 92 Punkte. Ich leider nur lausige 38 Punkte, aber es hat dennoch Spaß gemacht.

Es gab noch eine Wildwasser-Rafting Bahn. Dort wird man auch gut nass 🙂 war eine willkommene Abkühlung an dem warmen Tag und hat auch Spaß gemacht.

Alle anderen Fahrgeschäfte sind meiner Meinung nach eher für Familien mit Kindern im Alter von 4-14 Jahren ausgelegt (z.B. Minigolf, Kettenkarussel, kleine Bootsfahrt usw.). Es sind ruhigere Fahrgeschäfte in die wir nur wenig eingestiegen sind, welche aber für Familien mit Kindern super geeignet sind.

Dann haben wir uns um 15 Uhr noch die Show „Diwing-Man“ angeschaut. Es war sehr unterhaltsam. Am besten gefiel glaub ich allen Zuschauern dann das vorletzte… Ein Mann steigt den Turm in ziemliche Höhe und aufeinmal fängt er an zu brennen und springt vom Turm herunter in das Wasserbecken. Sollte ich das Video irgendwie auf den Computer gezogen bekommen, versuche ich es hierbei zu packen.

Essen und trinken ist wie in jedem anderen Park auch sehr teuer. Wir haben uns deshalb jeder nur eine Cola (3,50 €) und eine Portion Pommes (3,00 €) geholt. Zu den Pommes muss ich sagen, dass die Portion dem Preis aber angemessen ist und sogar mein Freund davon satt wurde. Toiletten gibt es im Park genügend.

Alles in allem fand ich den Tag richtig gut, denn die Holzachterbahn sind wir noch ein paar mal gefahren, und das hat es entschädigt, dass es sonst nicht so viele anderen gab. Das Wetter hat natürlich super mitgespielt und uns reinen Sonnenschein gebracht.

Also ich würde wenn ich eine Familie mit Kindern habe jeder Zeit wieder hinfahren. Jedoch für junge Erwachsene z.B. in Gruppen, sehe ich den Park als nicht ganz so geeignet. Für Gruppen mit jungen Erwachsenen die Aktion haben wollen, würde ich dann doch eher den Heide-Park in Soltau oder den Europa-Park in Rust empfehlen.

Ach eine negative Sache habe ich zum Schluss doch noch. Der Park liegt zwar in Frankreich, aber ist ja doch noch relativ nah an Deutschland. Nur wenn ihr hinfahrt und weder Französisch noch gut Englisch könnt, seit ihr aufgeschmissen. Also ich kann Englisch und wir kamen halbwegs zurecht, aber nicht jeder Angestellte konnte Englisch und Deutsch konnte so gut wie niemand. Aber naja wir kamen trotzdem ganz gut klar 🙂 Hände & Füße helfen eben doch manchmal 😀

So hier noch der Link für weitere Infos vom Park. Und falls ihr hinfahren wollt, dann viel Spaß 🙂  http://walygatorparc.com/de/

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